Was kann ich gegen Bullying und Mobbing machen?
- Gewalt fängt nicht auf dem Handy oder im Internet an, sondern begegnet vielen Jugendliche auch in anderen Bereichen des Lebens - sei es in den Medien, in der Familie oder im Freundeskreis. Auch Mobbing ist vor allem in Schulen kein neues Problem. Auch ohne den Einsatz von Medien reagieren Opfer darauf zum Beispiel mit Depressionen, Angstgefühlen, sozialer Isolation, körperlichen Reaktionen oder schulischem Misserfolg. Durch die neuen Formen des Cyberbullying kann sich dies zu einer immer gefährlicheren Mischung entwickeln. Zudem ist Mobbing auf elektronischen Wegen oftmals schwerer zu erkennen. Umso wichtiger ist es hinzusehen und zu handeln. Mobbingopfer brauchen Hilfe!
- Bei Seitenstark sind verschiedene Internetseiten für Kinder miteinander vernetzt, die gemeinsam die Aktion “Mobbing - Schluss damit” und eine Anti-Mobbing-Seite
externer Link ins Leben gerufen haben. Von Februar bis August 2007 haben dort 2100 Schüler an einer Online-Befragung teilgenommen und über ihre Erlebnisse mit Mobbing berichtet. Die Ergebnisse der Befragung sprechen leider dafür, dass Mobbing und Cybermobbing weit verbreitet sind. Es kam auch heraus, dass gezielt gegen Mobbing vorgegangen werden muss. Deshalb bietet die Aktion “Mobbing - Schluss damit” zum Beispiel an, Banner herunter zu laden
externer Link und zum Beispiel auf die Schul-Homepage einzubauen. So kann einfach auf die Angebote der Anti-Mobbing-Seite verwiesen werden. Dort finden sich auch viele praktische Ideen gegen Mobbing, die von Kindern, Eltern und Lehrern im Rahmen eines Wettbewerbs eingereicht wurden. - Es gibt verschiedene Wege, um mit Mobbing umzugehen und den Opfern zu helfen. Eine dieser Methoden ist der “No Blame Approach”. Die Methode wird in England und der Schweiz häufiger eingesetzt, ist aber in Deutschland noch recht unbekannt. Das Besondere am “No Blame Approach” ist, dass es nicht darum geht, die Täter zu bestrafen und die Gründe für das Mobbing zu besprechen, sondern darum, das Mobbing ganz praktisch und schnell zu beenden. Um diese Methode in Deutschland bekannter zu machen, hat die Aktion Mensch ein Projekt gefördert. Auf der Projekthomepage
externer Link finden sich viele weitere Infos und Erfahrungsberichte zum Vorgehen. Das Projekt wird durchgeführt vom gemeinnützigen “Bund für soziale Verteidigung” und vom Kölner Büro für Konfliktberatung “fairaend”. Die Schulungen zur Umsetzung dieser Methode sind inzwischen kostenpflichtig. - Beim handysektor stellen wir auch verschiedene Materialien für Lehrer vor zum Umgang mit Cyberbullying und Mobbing. Die Materialien stammen von der Lehrergewerkschaft GEW.
- Die Social Network-Seite schülerVZ hat einen Verhaltenskodex mit 13 Regeln aufgestellt . Zu jeder dieser Regeln gibt es ein kleines Video, dass von Nutzern produziert wurde. Wenn alle Regeln eingehalten werden, sollte es in der Community keine Probleme mit Cyberbullying geben.
- Um Mobbing und Cyberbullying zu stoppen, muss man offen darüber reden. Ein Einstieg in dieses Thema kann zum Beispiel der englische Film “Let´s fight it together” sein. In dem kurzen Musikclip wird gezeigt, wie sich ein Mobbing-Opfer fühlt.
- Auch der Comic-Flyer “… und redest selber von Respekt und Würde” kann hilfreich sein, um über die Themen Mobbing oder die Verletzung von Persönlichkeitsrechten ins Gespräch zu kommen.
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Mehr Infos:
- Alles zum Thema Mobbing vom handysektor
- Tipps gegen Bullying und Mobbing
- MOBBING - SCHLUSS DAMIT!
externer Link Viele Infos und konkrete Tipps für Kinder, Eltern und Lehrer kommen von seitenstark, der Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten. - Das Musik-Video Let´s Fight it Together zeigt, wie sich Cyberbullying anfühlt.
- Der Comic-Flyer “… und redest selber von Respekt und Würde” vom handysektor bietet einen Einstieg in die Themen Mobbing oder die Verletzung von Persönlichkeitsrechten.
- Die Klicksafe-Broschüre “Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt” über die Achtung von Persönlichkeitsrechten.
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Bei uns können die gedruckten Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing", "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil", "DAS NETZ VERGISST NICHTS!", "VOLL PORNO", "FERTIGMACHEN ist TABU", "Respekt und Würde" und "Tipps to go" kostenlos bestellt werden.
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Mit 18 Jahren ist man offiziell im “geschäftsfähigen Alter” und dadurch auch “voll geschäftsfähig”. Dann können auch Verträge im größeren Umfang abgeschlossen werden. Das bedeutet allerdings auch, dass man voll verantwortlich ist für mögliche Schulden.
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- Flyer "... und redest selber von Respekt und Würde"
- Broschüre "Gewalt auf Handys"
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- Broschüre "Handy und Internet - Tipps gegen Kostenfallen"
