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Warum ist Datenschutz für mich wichtig?

  • Wie heißt du? Wo wohnst du? Was machst du den ganzen Tag? Was hast du heute gegessen? Wen hast du gestern angerufen? Wieviel Geld hast du und wofür gibst du es aus? ... Es gibt jede Menge Informationen über dich und dein Leben. Datenschutz bedeutet, dass nicht alle Infos jeden etwas angehen. Das nennt man auch informationelle Selbstbestimmung. Du bestimmst also selbst, welche Infos wen etwas angehen.
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  • Datenschutz ist eine persönliche Sache. Denn hier geht es um Daten, die einzelnen Personen zugeordnet werden können. Nehmen wir uns zum Beispiel mal Max Musterfrau: Personenbezogene Daten von ihm sind erstmal sein Geburtstag, seine Adresse und die Namen seiner Eltern. Aber auch das Ergebnis einer Untersuchung beim Arzt, die Einkaufsliste beim Internetkaufhaus oder die Telefonnummern, die er im letzten Monat angerufen hat, sind personenbezogene Daten. Und Max hat das Recht, dass nicht jeder auf diese Daten zugreifen kann. Er kann grundsätzlich selbst entscheiden, wem welche persönlichen Daten zugänglich sein sollen.
  • Heutzutage werden sehr viele personenbezogene Daten erhoben. Unser Alltag ist ohne Computer und moderne Technik nicht mehr denkbar. Dabei hinterlassen wir sehr viele Datenspuren oder sollen persönliche Angaben über eine Tastatur eingeben. Die Datenschützer müssen dann darauf achten, dass die Daten nicht in die falschen Hände kommen oder missbraucht werden. Sie versuchen aber auch darauf zu achten, dass erst gar nicht so viele Daten erhoben werden.
  • Schöne Welt der Überwachung: Als Abschlussarbeit des Studiengangs Digitale Medien hat der Student Johannes Widmer eine Flash-Animation zum Thema Datenschutz und Überwachung eingereicht. Darin kannst Du sehen, wie weit schon heute der ganz normale Alltag eines jeden digital überwacht wird.
  • Wer jetzt als Jugendlicher anfängt, sein Leben in Bildern und Texten im Netz zu beschreiben, wird im Laufe seines Lebens eine lange Datenspur hinter sich herziehen. Und was einmal veröffentlicht wurde, ist kaum mehr wirklich zu entfernen. Diese Daten können auch zweckentfremdet genutzt werden, wenn z.B. Arbeitgeber erst das Privatleben eines Bewerbers “googeln”, bevor sie ihn zum Gespräch einladen, oder wenn das persönliche Einkaufsverhalten im Netz ohne Wissen der Nutzer ausspioniert wird.
  • Jeder kann seine eigene Privatsphäre schützen, indem er möglichst wenig über sich preisgibt und wichtige Daten wie z.B. Name, Wohnort und Geburtsdatum nur an vertrauenswürdige Personen und Unternehmen weiter gibt. So wie wir uns an unserem Fenster einen Sichtschutz anbringen, um uns vor neugierigen Blicken zu schützen. Hier findest du mehr Tipps zum Datenschutz.

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Bildergeschichte

Mehr Infos:

  • Alles zum Thema Datenschutz vom handysektor.
  • Tipps zum Datenschutz
  • Bildergeschichte Private Daten vom handysektor bietet dir alle wichtigen Infos in einer bunten Präsentation.
  • In der PDF-Broschüre Datenschutz auf einen Blickexterner Linkexterner Link von mekonet werden Risiken aufgezeigt, die rechtliche Lage erklärt, Anlaufstellen genannt und es gibt Tipps, wie der Datenschutz gewährleistet werden kann.
  • Es gibt in Deutschland Gesetze zum Datenschutz. Und es gibt einen Bundesbeauftragten für den Datenschutzexterner Linkexterner Link der zusammen mit Beauftragten in den Ländern die Einhaltung dieser Gesetze überwacht. Mit anderen Einrichtungen zusammen betreiben die Datenschutzbeauftragten ein virtuelles Datenschutzbüroexterner Linkexterner Link im Internet, wo du dich auch über aktuelle Themen informieren kannst.


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Bei uns können die gedruckten Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing", "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil", "DAS NETZ VERGISST NICHTS!", "VOLL PORNO", "FERTIGMACHEN ist TABU", "Respekt und Würde" und "Tipps to go" kostenlos bestellt werden.


Tipp der Woche


Antworte nicht auf SMS, die dich beleidigen wollen. Das ermutigt den Absender nur, damit weiter zu machen. Zunehmend werden Jugendliche auch auf elektronischen Wegen von anderen Jugendlichen beleidigt, drangsaliert oder in Angst und Schrecken versetzt. Das nennt man E-Bullying oder Cyberbullying. Dann ist man nicht mal mehr zuhause sicher vor üblen Beleidigungen. Man kann aber einiges tun, um sich zu schützen.

Top Downloads


  • Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing"
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