Kontakt| Impressum| Nutzungshinweis| Datenschutz| Sitemap | Über diese Seite | RSS RSS



Ist Bluetooth eigentlich gefährlich?

Illustration
  • Bluetooth ist eine kostenlose Funktechnik zur Verbindung von Geräten und zum Austausch von Daten. Das ist erstmal nicht gefährlich. Allerdings kann die Schnittstelle Bluetooth benutzt werden, um problematische Inhalte und Viren zu verschicken oder um Handys zu stören oder zu hacken.
  • Bluetooth wird auch häufig im Zusammenhang mit Gewalt- und Pornovideos genannt. Seit Anfang 2006 tauchen immer wieder Meldungen auf, dass vor allem an Schulen solche Videos unter den Schülern die Runde machen. Zur Verbreitung der Daten wird dabei häufig die kostenlose Schnittstelle Bluetooth benutzt.
  • Bei Bluetooth werden Daten durch die Luft gesendet und empfangen. Leider kommt es immer häufiger vor, dass Hacker sich über diesen Funkweg Zugang zu fremden Handys verschaffen. Dann können die Daten (Adressbuch, SMS, Bilder) auf dem gehackten Handy gelesen und verändert werden (BlueSnarfing). Außerdem kann über das fremde Handy telefoniert oder eine SMS verschickt werden (BlueBugging). Der Handy-Besitzer bekommt davon meist gar nichts mit.
  • Bluejacking ist eine Möglichkeit, jemandem mit einem Bluetooth-Handy einen Streich zu spielen. Beim Bluejacking wird die Funktion vieler Handys genutzt, gespeicherte Visitenkarten oder Kontakte zu verschicken. Anstelle eines Namens für den Kontakt steht beim Bluejacking allerdings eine Nachricht. Befindet sich ein Bluetooth-Handy in Reichweite, kann die als Kontakt getarnte Nachricht verschickt werden. Der Begriff Bluejacking setzt sich übrigens zusammen aus “Bluetooth” und “Hijacking”, also “entern” oder “ausrauben”. So genannte Bluejacker wollen mit ihren Streichen aber niemanden belästigen oder schädigen.
  • Illustration
  • Ein anderer Angriff auf Bluetooth-Handys ist das so genannte BlueSmack. Dabei werden alle anfälligen Geräte, die in Reichweite sind, gestört. Grundsätzlich kann jede Funkverbindung durch einen Störsender sabotiert werden (Jamming). Die Reichweite von Bluetooth-Handys beträgt normalerweise etwa 10 Meter. Andere Bluetooth-Geräte können über 100 Meter weit funken. Bei einer öffentlichen Vorführung wurde sogar schon ein Bluetooth-Angriff von einem Laptop aus fast 2 Kilometer Entfernung durchgeführt.
  • Bluetooth Verbindungen können auch durch andere Funkquellen, die im selben Frequenzbereich senden, gestört werden. Das nennt man Interferenz. WLAN, Mikrowellengeräte oder auch Garagentoröffner können Bluetooth Verbindungen stören. Bild
  • Es gibt mittlerweile über 100 bekannte Viren für Handys. Die meisten dieser digitalen Schädlinge nutzen Bluetooth, um sich zu verbreiten. Es gibt verschiedene andere Attacken auf ein Handy, die Bluetooth nutzen, um das Gerät lahm zu legen oder zu stören.
  • Die Tipps zu Bluetooth helfen dir, Bluetooth sicher zu nutzen und dich vor den Gefahren zu schützen.

Illustration Illustration

Beitrag drucken weiterempfehlen E-Mail an Redaktion nach oben


Zurück

Bildergeschichten

Mehr Infos:


Bild 'Bluetooth


Zurück


Bestellmöglichkeit


Bei uns können die gedruckten Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing", "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil", "DAS NETZ VERGISST NICHTS!", "VOLL PORNO", "FERTIGMACHEN ist TABU", "Respekt und Würde" und "Tipps to go" kostenlos bestellt werden.


Tipp der Woche


Antworte nicht auf SMS, die dich beleidigen wollen. Das ermutigt den Absender nur, damit weiter zu machen. Zunehmend werden Jugendliche auch auf elektronischen Wegen von anderen Jugendlichen beleidigt, drangsaliert oder in Angst und Schrecken versetzt. Das nennt man E-Bullying oder Cyberbullying. Dann ist man nicht mal mehr zuhause sicher vor üblen Beleidigungen. Man kann aber einiges tun, um sich zu schützen.

Top Downloads


  • Flyer "Opfer, Schlampe, Hurensohn. Gegen Mobbing"
  • Flyer "Handy, Kongo, Müllalarm. Für die Umwelt mobil"
  • Flyer "DAS NETZ VERGISST NICHTS!"
  • Flyer "VOLL PORNO"
  • Flyer "FERTIGMACHEN ist TABU"
  • Flyer "... und redest selber von Respekt und Würde"
  • Broschüre "Gewalt auf Handys"
  • Flyer "Tipps to go"
  • Broschüre "Handy und Internet - Tipps gegen Kostenfallen"

Bildergeschichten